FRAM Capital

Warum Skandinavien im aktuellen Umfeld besonders gut aufgestellt ist

29. August 2022 (Anzeige)

Die Corona-Pandemie hat in den skandinavischen Ländern ökonomisch eine geringere Bremsspur hinterlassen als im Rest von Europa.

Das lag teil teilweise daran, dass Länder wie Schweden deutlich weniger restriktiv waren als der Rest von Europa, aber auch dass durch die hohe Digitalisierungsrate viele Arbeitnehmer schon vor der Pandemie gewohnt waren, im Homeoffice zu arbeiten. Die dünnere Besiedelung und die Randlage in Europa haben sicherlich ebenfalls geholfen, die Corona-Auswirkungen zu begrenzen. Die Wirtschaft wurde entsprechend weniger ausgebremst und die Staatsbudgets weniger belastet, so dass die Unternehmen und die Staaten aktuell eine höhere finanzielle Flexibilität haben. Die geschätzte Verschuldung (2022) sowohl in Dänemark als auch in Schweden liegt unter 40% des BIP. Finnland ist hier das „schwächste Glied“ mit 66% (Quelle: SEB) und Norwegen hat dank des Ölfonds pro Einwohner über 200.000 Euro auf der hohen Kante.

Dadurch können die Regierungen in Skandinavien deutlich flexibler agieren als die meisten anderen in Europa. Die Wachstumserwartungen für 2022 liegen (mit Ausnahme von Finnland) über denen der Eurozone (Quelle: Svenska Handelsbanken).

Durch den Ukraine-Konflikt ist Norwegen als Gas- und Öllieferant für Europa deutlich mehr in den Fokus gerückt. Ca. 30% des deutschen Gases kommen inzwischen aus Norwegen, aber die Möglichkeiten, dies kurzfristig weiter zu steigern, sind limitiert. Nichtdestotrotz ist Norwegen ein offensichtlicher Profiteur des angestiegenen Gaspreises. Ein weiterer Vorteil der meisten skandinavischen Länder ist der hohe Anteil der Wasserkraft am Energiemix. So hat Norwegen 2021 92% seines Stromes aus Wasserkraft erzeugt, Schweden 46% und Finnland immerhin noch 23%. Der Anteil der Kernenergie an der Stromerzeugung beträgt in Finnland und Schweden ca. ein Drittel (Quelle: Statistica.com). Einzig Dänemark kann bei Wasserkraft und Kernenergie nicht mithalten, hat aber frühzeitig auf Windenergie gesetzt und deckt damit ca. die Hälfte seines Bedarfes.

Das hat zur Folge, dass viele Unternehmen deutlich weniger für Strom bezahlen als in Europa und im aktuellen Umfeld ihre Margen zum Teil sogar noch ausweiten können. 

Der FRAM Capital Skandinavien (WKN: A2DTLZ für die R-Tranche und A2DTL0 für die I-Tranche) hat deswegen aktuell Norwegen deutlich übergewichtet. Ca. ein Drittel des Fondsvolumens ist derzeit dort investiert.

Die Zinsen sollten aller Voraussicht nach in Norwegen und Schweden stärker ansteigen als in der Eurozone. Dies sollte dem Fonds von der Währungsseite her Rückenwind geben, da ca. 70% des Fondsvolumens in Norweger- und Schwedenkrone angelegt sind. Mehr Informationen unter www.framc.de

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