ODDO BHF Polaris Dynamic* – Qualität im Fokus

15. September 2020

Nach der schnellen Erholung der Aktienmärkte sind viele Aktien überbewertet, Titel aus von Covid-19 besonders betroffenen Branchen wie die Luftfahrt werden noch lange mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

Mehr denn je kommt es daher auf aktives Management an, darauf die Titel auszuwählen, die auch in einem schwierigen Umfeld bestehen können. Mit seinem konsequent an Qualität orientierten Anlagestil ermöglicht der ODDO BHF Polaris Dynamic eine solche Aktienanlage, die auch in Krisenzeiten langfristige Ertragschancen identifiziert.

ODDO BHF Polaris Dynamic ist Teil der Multi-Asset-Fondsfamilie ODDO BHF Polaris, die seit über zehn Jahren mit einem benchmark-freien, flexiblen Investmentansatz passende Lösungen für unterschiedliche Risiko-/Renditeprofile anbietet. Die Aktienquote von ODDO BHF Polaris Dynamic wird aktiv in einer Bandbreite von 70 bis 100 Prozent gesteuert. Um schnell reagieren zu können, werden dabei Derivate eingesetzt. Entscheidend für den Anlageerfolg des Fonds ist der klare Fokus auf Qualitätsaktien, auch wenn diese kurzfristig ebenso stark schwanken können. Entscheidend ist, dass sie sich aufgrund ihrer Qualität in der Regel auch wieder schnell erholen. Woran aber ist Qualität zu erkennen?

Wir verstehen unter Qualitätsaktien Papiere stetig wachsender und risikoarmer Unternehmen. Dabei orientieren wir uns stark an den fundamentalen Aussichten einzelner Unternehmen. Im aktuellen Umfeld steht insbesondere die Widerstandsfähigkeit gegen konjunkturelle oder externe Schocks im Fokus. Darüber hinaus weisen Qualitätsaktien für uns ein strukturelles Gewinnwachstum auf, das heißt die Märkte, in denen Qualitätsunternehmen tätig sind, wachsen auch unabhängig von guter Konjunktur.

Wir analysieren Unternehmen in der Tiefe

Qualitätsaktien zeichnen sich durch eine geringe Schwankung der Gewinne aus, selten kommt es zu Gewinnrückgängen. Um diese Unternehmen ausfindig zu machen, lohnt es sich drei Faktoren zu analysieren.

1. Die Konjunkturabhängigkeit der Umsätze

Die Umsätze von Herstellern des täglichen Bedarfs (z.B. Lebensmittel, Körperpflege) leiden in Krisenphasen viel weniger als die von Produzenten sehr teurer Konsumgüter oder Industrieprodukte. Ebenfalls sehr stabil sind die Ausgaben für die Gesundheitsvorsorge, zumal die Kosten oft vom Staat oder Versicherungen übernommen werden. Eine Diversifikation der Geschäftstätigkeit nach Regionen, Ländern und einzelnen Kundengruppen reduziert die Gefahr starker Verwerfungen ebenfalls.

2. Das Verhältnis von Fixkosten zu variablen Kosten

Wenn der Umsatz in der Krise zurückgeht, fallen nicht automatisch alle Kosten in gleichem Maße. Ausgaben für Mieten, Leasing, Mitarbeiter, Heizung etc., sogenannte Fixkosten bleiben in der Regel zunächst gleich. Qualitätsunternehmen zeichnen sich durch eine insgesamt niedrige Kostenquote, das heißt eine hohe operative Gewinnmarge aus. Zusätzlich sollten die Fixkosten einen relativ niedrigen Anteil an den Gesamtkosten ausmachen.

3. Der Verschuldungsgrad

Auch Schulden wirken in der Krise wie fixe Kosten und bringen weitere Schwankungen in die Gewinnzahlen. Qualitätsunternehmen zeichnen sich in der Regel durch geringe oder gar keine Schulden aus (evtl. sogar Cashreserven). Dies dämpft den Einfluss auf die Gewinne und eröffnet generell Potential für höhere Dividenden oder wertschaffende Unternehmenszukäufe.

Strukturelles Wachstum

Neben der Widerstandsfähigkeit gegen Krisen sollten Qualitätsaktien auch strukturelles, also von den Konjunkturzyklen unabhängiges Wachstum aufweisen. Wir sehen diese Perspektiven insbesondere rund um die Themen Digitalisierung, Medizintechnik und-forschung, neue Konsumtrends wie E-Commerce und bargeldloses Bezahlen und den steigenden Schwellenländerkonsum. Qualitätsunternehmen können sich in einem harten Wettbewerbsumfeld behaupten. Die Voraussetzungen dafür sind „ökonomische Burggräben“ wie Markenmacht oder Patentschutz. Auch Wechselkosten für die Kunden (z.B. im IT-Bereich oder der Medizintechnik) oder starke Netzwerkeffekte sorgen für eine treue Kundschaft.

Aufgrund dieser Auswahlkriterien weist der Fonds aktuell ein eher defensives Profil auf. Nur 1% des Portfolios sind im krisengeschüttelten Reise- und Freizeitsektor investiert. Mehr als die Hälfte des Portfolios entfällt auf eher defensive Werten, die unserer Analyse nach auch in einer Rezession noch Erträge erzielen können. Bei zyklischen Werten konzentrieren wir uns auf Unternehmen mit starken Marken oder Netzwerkeffekten. Schließlich haben wir auch eine ganze Reihe von Krisengewinnern im Portfolio – Unternehmen zum Beispiel, die vom Trend zum Homeoffice profitieren.

Die Qualität der Polaris-Palette spiegelt sich auch in den Bewertungen der angesehenen Ratingagentur Morningstar wider: aktuell dürfen sich alle vier Polaris-Fonds mit der Höchstbewertung von fünf Sternen schmücken. ** Damit schneiden sie besser ab als der Marktdurchschnitt.

* ein Teilfonds des ODDO BHF Exklusiv
** Stand 31. Juli 2020

Web-Konferenz:

ODDO BHF Polaris-Fonds
Robust und Flexibel durch die Krise

29.9.2020, 11:00 Uhr

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