Greiff capital management AG: Human Intelligence
20. April 2026 (Anzeige)
Warum menschliche Intelligenz über künstliche Intelligenz triumphiert
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Volker Schilling |
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In einer Ära, in der algorithmische Handelsstrategien und KI-basierte Anlageprodukte das Marktgeschehen zunehmend prägen, setzt der Human Intelligence Fonds (ISIN: DE000A3CNF56) bewusst auf das Gegenteil: den Menschen. Denn die kreative, problemlösungsorientierte Intelligenz erfahrener Portfoliomanager ist – so die Überzeugung hinter dem Fonds – einer künstlichen, parametergebundenen Intelligenz in wesentlichen Dimensionen überlegen. Dort, wo Algorithmen Muster aus der Vergangenheit extrapolieren, erkennen exzellente Fondsmanager antizyklische Chancen, die noch nicht in den Kursen eingepreist sind.
Zugleich hat aktives, benchmarkfreies Management dann seine größte Wirkkraft, wenn es konsequent und ohne Rücksicht auf Index-Gewichtungen betrieben wird. Genau das macht der Human Intelligence Fonds nutzbar: Er investiert in die Aktien, die in den Portfolios der besten aktiven Fondsmanager am höchsten gewichtet sind – jene Überzeugungspositionen, mit denen Top-Manager nachweislich den Großteil ihrer Outperformance erzielen.
„Erfolgreiche aktive Fondsmanager erzielen ihre guten Ergebnisse oft mit nur wenigen Aktien. Es lohnt sich daher, in die besten Investmentideen der besten Manager zu investieren.“ – Frank Termathe, CIO & Senior Portfoliomanager, Greiff capital management AG
Die wissenschaftliche Basis: Harvard trifft Greiff Research
Der Ansatz des Human Intelligence Fonds ist nicht theoretische Spekulation, sondern evidenzbasiert. Fundament ist eine weithin beachtete Langzeitstudie der Harvard Business School und der London School of Economics. Diese belegt, dass langfristig erfolgreiche Aktienfondsmanager ihre Outperformance überproportional häufig mit einer vergleichsweise kleinen Zahl besonders hoch gewichteter Positionen erzielen. Die in der Studie gemessene jährliche Mehrrendite dieser „besten Ideen“ beträgt zwischen 2,8 % und 4,5 % – eine Größenordnung, die selbst nach Abzug aktiver Managementkosten wirtschaftlich bedeutsam ist.
Die Fondsverantwortlichen um Volker Schilling und Frank Termathe haben diese Grundlage jedoch nicht unverändert übernommen, sondern entscheidend weiterentwickelt: Die Harvard-Studie analysiert die besten Ideen aller Aktienfondsmanager. Der Human Intelligence Fonds stellt die schärfere Frage: Was sind die besten Ideen ausschließlich der langfristig überdurchschnittlich erfolgreichen aktiven Manager? Zur Beantwortung dieser Frage greift das Team auf eine einzigartige Datenbasis zurück.
Das Greiff Research Institut: über eine Dekade Selektionsdisziplin
Seit 2012 analysiert das Greiff Research Institut jährlich mehr als 9.000 in Deutschland zugelassene Investmentfonds, seit 2007 schon die zugrundeliegenden Aktivitätsmuster. Die gemeinsam mit dem Wirtschaftsmagazin Capital veröffentlichte Studie umfasst heute über 10.000 Fonds aus mehr als 140 Vergleichsgruppen und liefert damit eine der umfassendsten Datenreihen im deutschsprachigen Fondswesen.
Das Selektionskriterium ist anspruchsvoll: Nur wer über Zeiträume von drei, fünf und zehn Jahren hinweg konstant eine überdurchschnittliche Aktivität (gemessen am Tracking Error) mit messbarem Anlageerfolg (gemessen an der Information Ratio) verbindet, gilt als Studiensieger. Aus dem Universum von mehreren Tausend Fonds verbleiben nach diesem Prozess lediglich 200 bis 400 Studiensieger, davon rund 150 reine Aktienfonds. Deren Aktien bilden das Anlageuniversum für den Human Intelligence.
Die Besonderheit dieses Ansatzes liegt in der Zeitreihenlänge: Durch die Betrachtung über verschiedene Marktphasen hinweg werden zufällige Ausreißer und konjunkturell bedingte Einmaleffekte herausgefiltert. Als „erfolgreich“ gilt ein Manager nur dann, wenn er in unterschiedlichen Marktumfeldern gleichermaßen überzeugen konnte.
Der Investmentprozess: Scoring, Selektion, Konzentration
Von der Datenanalyse zur Buylist
Ausgehend von den identifizierten Studiensiegerfonds analysiert ein eigens entwickelter Algorithmus, welche Einzeltitel in diesen Portfolios besonders häufig und besonders stark gegenüber dem jeweiligen Vergleichsindex übergewichtet sind. Für jeden Titel wird ein Scoring berechnet, das sowohl die Frequenz des Auftretens in erfolgreichen Fonds als auch den Grad der Indexabweichung berücksichtigt.
Das Ergebnis ist eine priorisierte Buylist der „besten Ideen“. Diese werden anschließend mit fundamentalen Qualitätskriterien abgeglichen, um sicherzustellen, dass nur Unternehmen mit solider betriebswirtschaftlicher Basis ins Portfolio gelangen. Passen Scoring und Fundamentaldaten, werden die 20 bis 40 überzeugendsten Werte in das konzentrierte Portfolio aufgenommen.
Konzentration als Renditetreiber
Das Portfolio umfasst in der Regel 20 bis 40 Einzelpositionen. Diese bewusste Konzentration ist kein Zufall, sondern Kalkulation: Wer auf die wenigen wirklichen Überzeugungspositionen der besten Manager setzt, muss nicht diversifizieren um des Diversifizierens willen. Zur Risikosteuerung stehen bei Bedarf Derivate sowie eine erhöhte Cashquote als Instrumente zur Verfügung.
Klasse statt Masse: Antizyklisches Investieren in der Praxis
Der Mehrwert dieses Ansatzes zeigt sich besonders deutlich, wenn man konkrete Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit betrachtet. Zum Jahreswechsel 2023/2024 registrierte das Greiff Research Institut in der Auswertung der Studiensiegerfonds eine zunehmende Positionierung in chinesischen Großunternehmen: Alibaba, PDD Holdings, Ping An Insurance und Tencent rückten in die Top Holdings erfolgreicher Manager. Die allgemeine Marktstimmung zu diesem Zeitpunkt war das genaue Gegenteil: China-Investments galten als „No Go“, Short-Positionen auf chinesische Unternehmen hatten ein Niveau erreicht, das zuletzt 2016 oder 2020 beobachtet worden war.
Auf dem Fondskongress in Mannheim im Januar 2024 musste Volker Schilling die Entscheidung des Fonds, chinesische Werte überzugewichten, noch öffentlich verteidigen. Wenige Monate später waren die Kritiker verstummt: Chinesische Aktien legten bis Mai 2024 im Schnitt über 30 % zu, der Human Intelligence profitierte überproportional. Gleiches Bild im zweiten Halbjahr 2024: Als die Auswertungen erneut eine Fokussierung auf US-Bankenwerte – darunter Goldman Sachs, JP Morgan und Bank of America – zeigten, nahm das Team diese Werte konsequent auf. Auch hier folgte eine starke Kursentwicklung des Sektors.
Ein weiteres prägnantes Beispiel: NVIDIA wurde vom Human Intelligence bereits in einem frühen Stadium als beste Idee identifiziert und im Portfolio gehalten, bevor der Titel breite Marktaufmerksamkeit auf sich zog.
„Zu viele Anleger orientieren sich bei ihren Entscheidungen an der Gegenwart. Das Problem: Die Erkenntnisse der Gegenwart sind bereits eingepreist. Über den Tellerrand hinauszublicken, in der Zukunft zu denken und gegen das Offensichtliche zu investieren, ist nur wenigen sehr guten aktiven Investoren vorbehalten.“ – Volker Schilling, Co-Manager des Human Intelligence
Performance: Nachweisbare Outperformance über unterschiedliche Marktphasen
Seit seiner Auflage im August 2021 hat der Human Intelligence Fonds sowohl in Korrektur- als auch in Anstiegsphasen einen Mehrwert gegenüber seiner Vergleichsgruppe erzielt. Per Stand 15. April 2026 weist der Fonds einen Zuwachs von 102,4 % aus, während der Vergleichsindex Global Large-Cap Blend Equity im selben Zeitraum lediglich 28,3 % und der MSCI World NR EUR 45,9 % zulegten. Über einen Horizont von mehr als vier Jahren ist damit eine kumulierte Outperformance von knapp 56,5 % gegenüber dem MSCI World dokumentiert. (Quelle: Morningstar Direct, Stand: 16.04.2026)
Das Management-Team
Die Idee und das intellektuelle Fundament des Human Intelligence Fonds stammen von Frank Termathe, CIO der Greiff capital management AG in Freiburg im Breisgau. Termathe startete seine Karriere im Portfoliomanagement 1992 bei der BfG Capital Management AG in Frankfurt und verantwortete später die hochdekorierten Navigator-Fonds des Frankfurt Trust sowie den BHF Sustain Select, einen der ersten nachhaltigen Dachfonds am deutschen Markt. Seit 2018 ist er als CIO bei der Greiff AG tätig und managt den Human Intelligence Fonds seit seiner Auflegung.
Volker Schilling, Gründer der Greiff capital management AG und des Greiff Research Instituts sowie Co-Manager des Fonds, bringt über ein Jahrzehnt empirischer Fondsdatenanalyse in den Prozess ein. Er entwickelte das Studienmodell, das die Basis für die Managerselektion bildet, und hat das Konzept der „besten Ideen der besten Manager“ institutionell verankert.
Fazit: Ein Konzept, das Wissenschaft und Praxis verbindet
Der Human Intelligence Fonds repräsentiert einen konzeptionell stringenten und empirisch fundierten Ansatz im aktiven Fondsmanagement. Er löst ein Problem, das die Investmentbranche seit Jahrzehnten beschäftigt: Wie kann man den nachweislichen Mehrwert der wenigen wirklich exzellenten aktiven Manager systematisch und skalierbar zugänglich machen?
Die Antwort: durch eine rigorose Zwei-Stufen-Selektion. Zunächst werden aus über 9.000 Fonds die echten Studiensieger identifiziert: jene Manager, die über multiple Zeiträume und Marktphasen hinweg Aktivität und Erfolg verbinden. Im zweiten Schritt werden algorithmisch deren Überzeugungspositionen extrahiert, fundamental verifiziert und in einem konzentrierten Portfolio gebündelt.
Das Ergebnis ist ein Fonds, der antizyklisch positioniert ist, bevor die breite Masse die Chance erkennt. Der in China investiert, wenn China als Investitionsziel verpönt ist. Der Bankenwerte hält, wenn der Konsens dagegen spricht. Der NVIDIA im Portfolio führt, bevor der Hype einsetzt. Und der seine Outperformance nicht aus einer brillanten Einzelidee generiert, sondern aus der systematischen Verdichtung der Erkenntnisse der besten Köpfe im globalen Fondsmanagement.
Für professionelle Investoren, die auf evidenzbasiertes, aktives Management setzen und dabei von einer jahrzehntelangen Forschungsarbeit profitieren möchten, bietet der Human Intelligence Fonds eine überzeugende und in der Praxis bewährte Antwort auf die zentrale Frage: Wie hebe ich den Mehrwert des besten aktiven Managements – systematisch, reproduzierbar und skalierbar?
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