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Globale M&A-Aktivität auf Rekordkurs – und warum Merger Arbitrage jetzt besonders attraktiv ist

15. Dezember 2025 (Anzeige)

Trotz eines Jahres, das bis jetzt von geopolitischen Spannungen, steigenden Zöllen und einem nachlassenden globalen Wachstum geprägt ist, erlebt der M&A-Markt 2025 einen bemerkenswerten Aufschwung.

Die jüngsten Ausblicke von Morgan Stanley, Goldman Sachs und J.P. Morgan zeichnen ein einheitliches Bild: Wir stehen am Beginn eines mehrjährigen, globalen Deal-Zyklus, der sowohl strategische Käufer als auch Finanzinvestoren erfasst.

Dealmaking zieht rasant an

Bereits im dritten Quartal 2025 sind die weltweit angekündigten M&A-Volumina um 43 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen – getragen vor allem von großen strategischen Transaktionen. Die Aktivität bei Private-Equity-Investoren dürfte als Nächstes folgen, denn das Volumen der Deals im zweistelligen Milliardenbereich hat sich im Jahresvergleich verdoppelt. 2025 gehört damit schon jetzt zu den aktivsten M&A-Jahren der jüngeren Geschichte. 


Chart Quelle: Morgan Stanley

Die Gründe für dieses starke Momentum sind klar erkennbar:

  • Robuste Aktienmärkte weltweit schaffen attraktive Bewertungsgrundlagen und Transaktionswährungen.
  • Fallende Zinsen und offene Kapitalmärkte erleichtern sowohl strategischen Käufern als auch Private Equity Sponsoren den Zugang zu Kapital.
  • Mögliche Lockerungen der Bankenregulierung könnten zusätzliches Kreditvolumen freisetzen.
  • Planbarere regulatorische Prozesse erhöhen die Abschlusswahrscheinlichkeit von Transaktionen.
  • Über 4 Billionen US-Dollar an PE-Dry Powder und 6 Billionen US-Dollar an PE-Portfoliowerten, die perspektivisch eine Exit-Lösung benötigen, schaffen strukturellen Transaktionsdruck.

Die Prognosen sprechen für eine Fortsetzung des Trends

Die Strategen von Morgan Stanley erwarten beispielsweise:

  • +32 % globales M&A-Wachstum in 2025,
  • +20 % in 2026,
  • und eine Rückkehr zum langfristigen Trend bis 2027 – im optimistischen Szenario schon 2026.

Auch Europa wird stärker in diesen Zyklus hineingezogen. Ein freundlicheres regulatorisches Umfeld, solide Unternehmensbilanzen und zunehmende Aktivität in Sektoren wie Business Services, Telekommunikation, Immobilien, Rohstoffe, Finanzdienstleistungen, Verteidigung und Banken sorgen für Rückenwind.
Zudem fallen viele der Faktoren weg, die Unternehmen in den letzten Jahren von Transaktionen abgehalten haben: Pandemie, Inflationsschock, rapide Zinserhöhungen, Rezessionssorgen und politische Unsicherheiten. Mit monetärer, regulatorischer und fiskalischer Entlastung kommt nun eine seltene Kombination zusammen, die historisch häufig zu einem überdurchschnittlich starken M&A-Zyklus geführt hat.

Was könnte diesen Ausblick gefährden?

Natürlich bleibt das Umfeld nicht risikofrei. Insbesondere:

  • Geopolitische Unsicherheiten könnten die Erholung im grenzüberschreitenden M&A verzögern.
  • Eine mögliche Straffung an den Kreditmärkten – sei es durch Probleme im Finanzsektor, bei Industrieunternehmen oder im Bereich Private Credit – könnte Transaktionen bremsen.

Dies wären jedoch eher idiosynkratische Störfaktoren. Die fundamentalen Treiber – reichlich verfügbares Kapital, eine wiederbelebte IPO-Pipeline und starke strategische Motive – sprechen weiterhin für eine robuste M&A-Aktivität über 2025 hinaus.

Warum in diesem Umfeld Merger Arbitrage besonders attraktiv ist – und warum First Private überzeugt

Ein Umfeld mit hoher und steigender M&A-Aktivität schafft ideale Bedingungen für Merger Arbitrage Strategien, da:

  • mehr Deals zu einer breiteren Diversifikation führen,
  • kürzere Durchlaufzeiten und planbarere regulatorische Prozesse die Abschlusswahrscheinlichkeit erhöhen,
  • niedrigere Zinsen den Barwert der erwarteten Arbitrage-Spreads steigern,
  • steigende Unternehmenszuversicht die Pipeline stabil hält,
  • volatilitätsarme M&A-Spreads attraktive, risikoarme Ertragsquellen bieten.

Ein Merger-Arbitrage-Fonds kann in diesem Umfeld stabile, vom Aktienmarkt weitgehend unabhängige Renditen liefern – besonders wertvoll für Investoren, die ihre Aktienquote glätten oder risikoärmer stellen möchten.

Merger Arbitrage – die besondere Strategie unter den Liquid Alternatives

Unter den sogenannten Liquid-Alternative-Strategien fällt Merger Arbitrage nicht nur durch seine vergleichsweise stabilen Renditen auf. Es gilt wohl auch als die für Anleger am leichtesten nachvollziehbare Strategie, da es bei jedem Deal immer um konkrete Unternehmen geht, die an dem Deal beteiligt sind.

Nehmen wir das Beispiel von US Steel. Die Mehrheit der Marktteilnehmer hatte dem Abschluss der Übernahme durch Nippon Steel zu Jahresanfang nur noch eine geringe Erfolgswahrscheinlichkeit beigemessen. Daher notierte die Aktie Anfang des Jahres trotz eines 55-Dollar-Abfindungsangebotes in Bar noch im Bereich knapp über 35 Dollar, obwohl das Risiko nach unten auf Basis fundamentaler Bewertungen nur bei ca. 30 Dollar lag. Unsere Modelle hatten jedoch bereits früh den Wechsel der US-Regierung von Biden zu Trump berücksichtigt und die veränderte regulatorische Lage eingepreist. Dadurch erkannten wir ein attraktives Risiko-/Renditeverhältnis und erzielten bis zum erfolgreichen Abschluss des Deals im Sommer einen Gewinn von über 30%.

Warum First Private?

First Private managt seit 2017 sehr erfolgreich seine Merger Arbitrage Strategie und stellt diese Privatanlegern seit 2020 mit dem First Private Merger Opportunities Fonds zur Verfügung.

  • Wir unterscheiden uns von anderen Managern, insbesondere diskretionären Managern dadurch, dass wir einen einzigartigen quantitativ-systematischen Ansatz aufgebaut haben.
  • Die Beurteilung von Unternehmensübernahmen durch Regulatoren lässt sich grundsätzlich anhand der gleichen quantifizierbaren Kriterien abbilden, die auch die Kartellbehörden selber nutzen.
  • Globaler Ansatz: Zwischen 40-70 Deals aus Developed Markets im Portfolio
  • Systematische Merger-Arbitrage: Nutzt Preisdifferenzen bei Unternehmensübernahmen, um gezielt die entstehende Arbitrage-Prämie zu vereinnahmen.
  • KI-gestützte Selektion: Proprietäre Algorithmen identifizieren erfolgversprechende Transaktionen anhand historischer Muster mit sehr hoher Prognosegüte.
  • Risikoadjustierte Allokation: Investiert gezielt in Übernahmen mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit und minimiert Verlustrisiken.

Ansprechpartner

Marco Lennartz

Senior Sales Manager & Partner

069 505082-476

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Axel Ullmann

Senior Sales Manager

069 505082-472

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Jasmin Liptak

Junior Manager Sales & Marketing

069 505082-471

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