Lupus alpha Asset Management AG

Deutsche Nebenwerte: „Jetzt zählt, wer wirklich profitiert.

22. September 2025 (Anzeige)

Deutsche Small und Mid Caps haben sich dieses Jahr sehr gut entwickelt – das milliardenschwere Konjunkturpaket der neuen Regierung macht sich bemerkbar. Viel Geld ist allerdings in passive Strategien geflossen. Das könnte jetzt nicht mehr aufgehen, meint Dr. Götz Albert, CIO bei Lupus alpha. Denn längst nicht alle Infrastruktur- und Rüstungsunternehmen profitieren. Und so mancher in der zweiten und dritten Reihe wird übersehen.

Dieses Jahr ist für deutsche Nebenwerte sehr gut gelaufen. Was waren die Haupttreiber?

Haupttreiber für deutsche Nebenwerte war sicherlich, dass das bislang als fiskalisch sehr diszipliniert geltende Deutschland ein großes Ausgabenpaket für die Bereiche Infrastruktur und Verteidigung auf den Weg gebracht – extrem überraschend für die Welt. Das hat das Interesse weltweiter Investoren an deutschen Nebenwerten neu entfacht. Dazu kam noch eine sehr günstige Bewertung der hiesigen Small und Mid Caps.

Es ist allerdings viel Kapital in passive Strategien geflossen. Warum?

Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit, geprägt durch Headlines und kurzfristige Impulse. Wenn Sie sich am Dienstagmorgen für ein Investment in einen bestimmten Markt entscheiden, bieten passive Fonds sicherlich den schnellsten und einfachsten Zugang. Viele Player wollen auch gar nicht langfristig investiert bleiben, sondern lediglich „die Welle reiten“. Für aktive Strategien und die Auswahl guter Unternehmen benötigt es Zeit. 

Warum sollten Investoren gerade jetzt auf aktives Management setzen? 

Nach unserer Beobachtung sind die für passive Fonds genutzten Themen-Baskets, etwa für Infrastruktur, nicht immer gut zusammengesetzt. Vielen Unternehmen sieht man nicht sofort an, dass sie Profiteure der Infrastrukturmaßnahmen sind. Gleichzeitig schwimmen einige Basket-Unternehmen im günstigen Umfeld einfach mit, bekommen bei der kleinsten Eintrübung aber Probleme. Jetzt ist entscheidend: Welche Unternehmen sind wirklich gut aufgestellt und geführt, verfügen über ausreichend Kapital und arbeiten profitabel? Welche Unternehmen profitieren tatsächlich vom Infrastruktur- und Rüstungspaket?

Seit Auflage hat der Lupus alpha Smaller German Champions eine Performance von 11,1% p.a. erzielt, im ersten Halbjahr 2025 kommt er sogar auf eine Performance von 23,1%*. Was waren die Treiber?

Der Smaller German Champions investiert in SDAX-, MDAX- und kleinere DAX-Unternehmen. Extrem gut entwickelt haben sich vor allem SDAX-Mitglieder. Der Grund: Investoren haben sich wegen der Zoll- und Währungsturbulenzen auf binnenwirtschaftliche Adressen konzentriert. Viele sind dadurch von Micro- zu Small Caps geworden. Beispiele sind Deutz und Vossloh. Anfang des Jahres lag die Marktkapitalisierung bei diesen Werten noch bei rund 500 Millionen Euro, jetzt über 1 Milliarde Euro – mehr als eine Verdopplung. Bei einigen kleineren DAX-Mitgliedern sieht es ähnlich aus. Viele MDAX-Unternehmen sind hingegen von Zöllen und der US-Dollar-Schwäche betroffen. Im Index haben vor allem Rüstungswerte profitiert. 

Wir sind mit unserem Investmentansatz flexibel und können uns auf verschiedene Umfelder für verschiedene Unternehmensgrößen einstellen. Rüstungsaktien werden sich unserer Einschätzung nach zum Beispiel in absehbarer Zukunft nicht mehr so gut entwickeln wie zuletzt. Das Ausgabenprogramm war hier eine einmalige große Änderung. Rüstungsunternehmen werden aber im Small & Mid Cap-Universum weiterhin eine wichtige Rolle spielen. 

Was ist Ihre zentrale Botschaft an Investoren, die in deutsche Nebenwerte investieren wollen?

Die wichtigste Entscheidung ist die für eine Strategische Asset-Allokation, und zwar eine mit Nebenwerten. Die Historie hat gezeigt, dass Small und Mid Caps im Mittel stärker als Large Caps wachsen und sich das in der Kursentwicklung niederschlägt. Zudem haben Small und Mid Caps – trotz jüngster Kursgewinne – gegenüber Large Caps immer noch einen historisch selten gesehenen Bewertungsabschlag. Die KGVs für 2026 liegen für deutsche Large Caps bei 14, für deutsche Small und Mid Caps bei nur 12,5. Es müssten aber 16 sein. Von einer überbordenden Euphorie bezüglich der Asset-Klasse kann ohnehin nicht die Rede sein; viele Investoren sind noch nicht zurückgekehrt. Es spricht also sehr viel dafür, dass in einer Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs Small und Mid Caps überproportional gewinnen.

Und warum aktiv in deutsche Nebenwerte investieren?

In der Euphoriewelle wurden alle Werte mit nach oben gezogen. Profitieren werden aber nicht alle. Daher gilt es nun zu selektieren: Was sind die wirklich attraktiven Unternehmen mit gutem Management und Produkten? Dafür bedarf es eines fundamentales, sorgfältigen Auswahlprozesses. Ein passiver Fonds, der immer eine zufällig zusammengestellte Benchmark abbildet, kann das nicht leisten.

Herr Dr. Albert, wir danken für das Gespräch.

*Quelle: Lupus alpha, Bloomberg. Wertentwicklung des Lupus alpha Smaller German Champions C. Stand: 30.6.2025. Wertentwicklungen der Vergangenheit sind keine Garantie für zukünftige Wertentwicklungen.

 

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