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Der globale Kampf um Rohstoffe – warum die Chancen im Metallsektor intakt bleiben

29. Juni 2026 (Anzeige)

Spätestens seit den Rekordständen bei Gold und den Diskussionen um kritische Rohstoffe für die Energiewende und künstliche Intelligenz sind Industrie- und Edelmetalle wieder stärker in den Fokus der Anleger gerückt.

Dennoch scheint der Rohstoffsektor insgesamt noch weit von einer breiten Euphorie entfernt zu sein. Während einige Investoren bereits strategisch Position beziehen, dominieren in der öffentlichen Wahrnehmung weiterhin Themen wie Technologieaktien oder Künstliche Intelligenz.

Dabei spricht vieles dafür, dass sich der Rohstoffsektor noch in einer frühen Phase eines langfristigen Strukturtrends befindet. Denn anders als in früheren Zyklen wird die Nachfrage heute gleich von mehreren Entwicklungen getragen: dem Ausbau der Stromnetze, der Elektrifizierung, der Digitalisierung, dem weltweiten Aufbau von Rechenzentren sowie steigenden Investitionen in Infrastruktur und Verteidigung. Gleichzeitig rückt die Versorgungssicherheit mit strategischen Rohstoffen zunehmend in den Fokus der Wirtschaftspolitik.

Noch wichtiger ist jedoch die Angebotsseite. Während die Nachfrage nach zahlreichen Metallen steigt, kann das Angebot nur langsam reagieren. Genau hierin sehen wir einen der wesentlichen Gründe, warum Rohstoffe und Rohstoffunternehmen für langfristig orientierte Anleger weiterhin attraktiv bleiben.

Nach dem Ende des letzten Rohstoffbooms wurden Investitionen in neue Minenprojekte über viele Jahre deutlich zurückgefahren. Gleichzeitig dauert die Entwicklung neuer Lagerstätten heute häufig zehn bis fünfzehn Jahre. Hinzu kommen sinkende Erzgehalte sowie umfangreiche Genehmigungs- und ESG-Prozesse. Unsere Analysen zeigen, dass diese Entwicklung zahlreiche Rohstoffsegmente betrifft – von Gold über Kupfer und Nickel bis hin zu Eisenerz. Die strukturelle Unterinvestition des Sektors dürfte damit noch über Jahre Auswirkungen auf das Angebot haben. 

Chart 1: Die Angebotsseite kann nicht schnell reagieren - Jahre der Unterinvestition im Rohstoffsektor

Gründe dafür sind u.a.: 

  • Rohstoffinvestitionen brachen nach 2012 stark ein.
  • Minenentwicklung dauert 10-15 Jahre.
  • Sinkende Erzgehalte.
  • ESG- und Genehmigungsprozesse verzögern Projekte.

Der Rohstoffsektor ist strukturell unterinvestiert.

Neben den fundamentalen Rahmenbedingungen erscheint der Rohstoffsektor auch aus Bewertungsgesichtspunkten interessant. Während die internationalen Aktienmärkte in den vergangenen Jahren erhebliche Kurszuwächse verzeichneten, entwickelte sich der breite Rohstoffmarkt verhalten. Das Verhältnis des Bloomberg Commodity Index zum MSCI World Index liegt aktuell deutlich unter seinem langfristigen Durchschnitt und bewegt sich auf historisch niedrigen Niveaus.

Für antizyklisch denkende Anleger ist dies ein spannender Aspekt. Historisch betrachtet boten Phasen einer ausgeprägten Unterbewertung gegenüber anderen Assetklassen häufig attraktive langfristige Einstiegsmöglichkeiten. Während viele Aktiensegmente mittlerweile ambitioniert bewertet erscheinen, bieten Rohstoffe aus unserer Sicht noch erhebliches Aufholpotenzial.

Chart 2: Rohstoffe im Vergleich zum weltweiten Aktienmarkt

Quelle: Datastream & Optinova Management GmbH; Der Bloomberg Commodity Index ist alleiniges Eigentum von Bloomberg L.P. Die MSCI-Indizes sind alleiniges Eigentum von MSCI.

Rohstoffe sind im Vergleich zu anderen Assetklassen günstig. Die Unterbewertung gegenüber Aktien befindet sich auf einem historischen Tief.

Besonders interessant bleibt dabei der Edelmetallsektor. Gold konnte sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickeln und hat seine Rolle als Krisen- und Diversifikationsinvestment eindrucksvoll bestätigt. Zentralbanken bauen ihre Goldreserven kontinuierlich aus und geopolitische Unsicherheiten sowie hohe Staatsverschuldungen sprechen weiterhin für eine strukturell hohe Nachfrage.

Die Entwicklung der Goldminenaktien verlief dagegen deutlich verhaltener. Obwohl sich die Produktionskosten der Minengesellschaften in den vergangenen Jahren erhöht haben, profitieren viele Unternehmen inzwischen von den gestiegenen Goldpreisen und einer verbesserten Ertragslage. Gleichzeitig notieren zahlreiche Minengesellschaften im historischen Vergleich weiterhin auf attraktiven Bewertungsniveaus.

Sollte sich die Diskrepanz zwischen Goldpreis und Minenbewertungen weiter abbauen, könnten sich für langfristig orientierte Anleger interessante Chancen ergeben.

Chart 3: Gold versus Goldminenaktien sowie Entwicklung der Förderkosten

Quellen: Refinitiv Datastream; World Gold Council (https://www.gold.org/goldhub/data/aisc-gold, eine Registrierung wird benötigt)

Doch nicht nur Edelmetalle verdienen Aufmerksamkeit. Kupfer, Aluminium, Nickel und zahlreiche Spezialmetalle profitieren von langfristigen Megatrends wie Elektrifizierung, Digitalisierung und dem Ausbau moderner Infrastruktur. Gleichzeitig verfolgen immer mehr Staaten das Ziel, ihre Abhängigkeit von einzelnen Lieferländern zu reduzieren und strategisch wichtige Rohstoffe zu sichern.

Für Anleger stellt sich daher weniger die Frage, welcher einzelne Rohstoff künftig am stärksten profitieren wird. Vielmehr erscheint ein breit diversifizierter Ansatz sinnvoll, der verschiedene Edel- und Industriemetalle sowie ausgewählte Förder- und Verarbeitungsunternehmen miteinander kombiniert.

Genau hier setzt der vermögensverwaltende Ansatz des Optinova Metals & Materials an. Durch die breite Diversifikation über unterschiedliche Rohstoffsegmente, die aktive Steuerung der Investitionsquote sowie einen systematischen Investmentprozess sollen Chancen genutzt und gleichzeitig Einzelrisiken reduziert werden. Ziel ist es, Anlegern nicht nur Zugang zu einzelnen Rohstoffen, sondern zu einem ausgewogenen Rohstoffportfolio zu ermöglichen.

Fazit

Rohstoffe sind wieder stärker in den Fokus der Kapitalmärkte gerückt, ohne dass bereits von einer breiten Begeisterung gesprochen werden kann. Gleichzeitig sprechen zahlreiche strukturelle Faktoren für den Sektor: Jahre der Unterinvestition treffen auf einen langfristig steigenden Bedarf an Industrie- und Edelmetallen, während Rohstoffe im historischen Vergleich zu anderen Assetklassen weiterhin attraktiv bewertet erscheinen.

Für langfristig orientierte Anleger könnte der Metallsektor damit interessante Perspektiven bieten. Entscheidend dürfte dabei weniger die kurzfristige Entwicklung einzelner Rohstoffe sein als vielmehr die Teilnahme an einem langfristigen Strukturtrend, der durch Angebot, Nachfrage und geopolitische Veränderungen gleichermaßen getragen wird.

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Käufe sollten nur auf der Basis des aktuellen Prospekts und der wesentlichen Anlegerinformationen sowie des Jahres- bzw. Halbjahresberichts getätigt werden. Diese sind auf Anfrage erhältlich in Deutschland: OPTINOVA Investmentaktiengesellschaft mit TGV, Falkensteiner Str. 1, 61462 Königstein. Die OPTINOVA Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen mit Sitz in Oberursel wurde am 2. Juli 2012 gegründet und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bad Homburg v. d. H. unter der Nummer HRB 12623 eingetragen. Die OPTINOVA Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen ist eine Gesellschaft mit veränderlichem Kapital. Die OPTINOVA Investmentaktiengesellschaft mit Teilgesellschaftsvermögen ist durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Marie-Curie-Straße 24–28, 60439 Frankfurt am Main, Deutschland autorisiert und reguliert und entspricht der europäischen UCITS-Richtlinie. OPTINOVA Investmentaktiengesellschaft mit TGV ist ein Handelsname. Sowohl der Name als auch das Logo sind Schutzmarken oder eingetragene Schutzmarken der OPTINOVA Investmentaktiengesellschaft mit TGV. Die Anteile des OPTINOVA Metals & Materials sind zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland registriert.

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